Archiv für den Monat September 2014

Dorfkind in der weiten Welt.

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Puuuuh, bin ich fertig.

Ich hätte nie gedacht, wie anstrengend so ein Umzug ist. Den ganzen Tag Kisten schleppen, räumen, kramen, putzen und dekorieren. Und irgendwie sieht es immer noch aus wie bei Hempels unterm Sofa. Aber wenigstens ein sauberes Sofa. Überall liegt noch was rum, Teile, die ich morgen annageln oder anbohren muss, Dinge, die erstmal noch einen Platz brauchen und Kartons, die auf einen freien Platz im Müllcontainer warten.

Irgendwie bin ich noch gar nicht so richtig angekommen. Ein Teil von mir ist mit dem Herzen noch im schönen Sauerland, inmitten von Kuhwiesen und Güllehaufen.  Keiner grüßt hier, keiner kennt meinen Namen und keiner sagt „Haste schon gehört…“ oder „Komm ma bei mich bei“ oder einfach nur „Samma, wo bist du denn wech?“. Und deshalb vermisse ich das Dorf jetzt schon. I ♥ Dorf eben. Dabei ist mein neuer Wohnsitz gar nicht so groß. Aber die Landesgartenschaustadt 2017 ist halt doch eine Herausforderung für das Mädchen, das direkt neben einem Bauernhof groß geworden ist. Und ich nehme die Herausforderung gerne an. Freue mich auf viele neue Gesichter und Geschichten, viele tolle Eindrücke und Erfahrungen und vor allem auf eine erfolgreiche Ausbildung und damit auch einen guten Start in meinen Wunschberufszweig: Die Logopädie.

Und wenn ihr wollt, könnt ihr an meinen Erlebnissen und Geschichten gerne teilhaben, da ich (weiterhin) versuchen werde, sie hier zu verarbeiten.

Ich geb mein Bestes. Auf eine gute Nacht in der neuen Wohnung. Und euch eine schöne Rest-Vier-Tage-Woche, bald ist schon wieder der Klein-Freitag und dann ist Wochenende!

Alles Liebe!

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Es wird ernst.

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Heute ist Sonntag, noch ein Tag bis zur neuen Woche. Noch ein Tag bis zum Montag. Noch ein Tag bis zum endgültigen Umzug.

Ich habe hier alles voll mit halbvollen Umzugskartons, ungepackten Taschen und tausenden Einpackslisten. Und doch komm ich einfach nicht voran. Heute komm ich leider auch nicht dazu, da ich erstmal auf die Michaelis Kirmes nach Brilon fahre. Abends kommt dann Schwiegertochter gesucht, also da auch keine Zeit.

Das heißt, dass ich morgen früh meine Einrichtung wahllos in die Kartons schmeiße und doch wieder viel später als geplant loskomme. Aber so endgültig ist dieser Umzug noch gar nicht. Habe am Mittwoch Ausbildungsbeginn und komme am Donnerstag zum langen Wochenende schon wieder, da wir  Oktoberfest haben. (http://www.oktoberfest.la/ ) Seit über 12 Jahren am Abend vor dem Tag der deutschen Einheit und bekannt aus dem WDR 🙂 Wer da nicht kommt, ist selber Schuld!

Werde mich jetzt nochmal meinem Packen zuwenden und wünsche euch einen schönen Sonntag  und einen guten Start in eine neue Woche !

Versteckter kreativer Kopf

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Uiuiuiui,
ich hänge seit circa zwei Stunden vorm Computer und klicke mich durch sämtliche Doityourself-Blogs und mache wie verrückt Notizen, Fotos und eine mittlerweile zwei Seiten lange ToDo-List.
Dabei ist basteln eigentlich überhaupt nicht meins. Schon als kleines Kind hab ich an meinem Basteltischchen alles zusammengeklebt, was ich nicht machen sollte (von Finger-an-Finger und Finger-an-Nase über Bilder-an-Wand, Bilder-ins-Gesicht und Bilder-aufs-Sofa bis hin zu Sticker-an-Scheiben, Kleber-ins-Bett und Fotoalbumseite-an-Fotoalbumseite). Zum Glück geht Kinderkleber schnell wieder ab, aber leider hatte ich auch einen Edding….
Nun, es zeigt sich, dass ich zwar unheimlich kreativ bin und war, es jedoch nicht so zum Ausdruck bringen kann, wie ich möchte.
Im Kunstunterricht hatte ich die schönsten Farben und Motive in meiner Phantasie, in meinem Kopf wurden sie zu den kunstvollsten Meisterwerken… und auf dem Blatt letztendlich zu einer nett gemeinten 3-.
Kunst ist nicht gerade meine Stärke, bin eher so der musikalische Typ. Nach mittlerweile 15 Jahren Gitarre spielen könnte man meinen, dass ich das Instrument langsam perfekt beherrsche und mich zu einer wahren Virtuose an besagtem Zupf-Instrument entwickelt habe. Wie gesagt, man könnte es meinen.
Nach diversen Unterbrechungen der puren Unlust, einer langanhaltenden Phase ohne Motivation und letztendlichen Abbruch des Musikunterrichts befinde ich mich in etwa auf dem Niveau eines fortgeschrittenen Anfängers. Aber der Wille zählt. Darum spiele ich seit ein paar Monaten wieder regelmäßig und versuch mich meiner musikalischen Leidenschaft hinzugeben.

Aber ich schweife ab. Die DIY-Blogs, von denen ich am Anfang gesprochen habe, haben mir einige Anregungen gegeben und wenn ich ab Oktober in einer eigenen Wohnung hause, werde ich wohl einige Ideen umsetzen. Fange jetzt die Tage mal an, die Nähmaschine abzustauben, ein paar schöne Dinge entwerfen und – man fängt ja klein an- einen Umschlag für meinen Terminkalender zu basteln. Mal schauen, wie lang meine kreative Ader wirklich anhält und ich ihr folgen kann.
Werde die Ergebnisse dann früher oder später hier veröffentlichen. Hoffe ich.

Be creative!

Das ist die Liebe, guck mal was sie mit Dir macht

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Mir ist in  letzter Zeit in meiner Umgebung aufgefallen, dass die letzen Sommer-Hormone wohl wieder fleißig zu Gange sind und alle in Verliebtheit versetzen. Liebe. Gibt es denn eine stärkere Macht als diese? Sie beflügelt den Menschen und lässt ihn dann mit voller Wucht in die Erde schlagen. Und trotzdem denkt jeder, dass er mit ihr umgehen kann. Aber ist man ihr überhaupt jemals gewachsen?

Man sagt, es gäbe für jeden Menschen ein Gegenstück, einen Topf für den eigenen Deckel. Und an dieses Versprechen kann man sich klammern und hoffen, dass irgendwann derjenige kommt, der einem das Gefühl vom angekommen sein vermittelt.

Wenn man über die Rheinbrücke in Köln spaziert, kommt man an tausenden von Liebesschlössern vorbei. Sie werden Nachts vom Mondlicht und tagsüber von der Sonne angestrahlt, die Liebe wird öffentlich dargestellt und es erscheint als schön, denn wer zeigt nicht gerne, dass er verliebt ist.
Aber man muss sich mal Gedanken machen, wie viele gebrochene Herzen dort hängen. Beziehungen, die zwar an der Rheinbrücke hängen, im echten Leben jedoch schon lange gebrochen sind. Und einer der beiden war oder ist der Leidtragende, der, dessen Herz gebrochen wurde. Trotzdem kann er nicht einfach zu der Brücke gehen, das Schloss knacken und es im Rhein versenken. Diese Schlösser hängen dort zum Teil ewig. Eben so lange, wie man sich das Bestehen einer Liebe wünscht.

Und dennoch sind es doch die kleinen Dinge, die uns im Leben glücklich machen. Am Anfang einer Beziehung von „ewigem Zusammenbleiben“ zu sprechen ist ein riskantes Unterfangen. Man kann sich Schritt vor Schritt, Jahr um Jahr vorantasten, um letztendlich die Liebe mit der Ehe zu besiegeln. Dann kann man von ewigem Zusammenbleiben sprechen. Wenn nichts dazwischen kommt.
Und in der heutigen Gesellschaft kommt so oft „etwas dazwischen“.

Man darf trotz allem nie den Glauben an die Liebe aufgeben. Manchmal kommt sie genau dann, wenn man sich am Boden sieht und nicht damit rechnet, dass es einen Menschen gibt, der einen so liebt, wie man ist. Und dieser Mensch, der Dir in Deiner schwersten Zeit begegnet und sich trotzdem in dich verliebt, der spiegelt eine gute Chance auf ein ewiges Zusammenleben wieder. Eben bis der Tod euch scheidet.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Eine Liebe wie im Märchen. Das wünscht sich jeder. Da wir aber nicht in einem Märchen sind, heißt es, das hinzunehmen, was das Leben einem bietet.
Sei es noch so klein, mach das Beste raus.
Es gibt immer Hoffnung.

Dumm und Dämlich

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Vor einiger Zeit hat eine Freundin zu meinem Bro (ja, auch Mädchen können Bro zu ihren Freunden sagen und ein Bro sein) und mir gesagt, wir sein wie Dumm und Dämlich. Bis heute ist nicht klar, wer welchen Part in unserer Beziehung einnimmt. Während ich der Überzeugung bin, „Dämlich“ zu sein, findet er es gemein, als dumm bezeichnet zu werden.
Aber bei Dumm und Dämlich handelt es sich nicht um eine Beleidigung bezüglich des Wissenstandes, viel mehr um eine scherzhafte Feststellung unserer Tollpatschigkeit.

Und heute ist es besonders schlimm. Nicht nur, dass ich seit zwei Wochen meine ganzen Termine verpeile – heute Morgen habe ich statt Milch O-saft in meinen Kaffee gekippt und es erst bemerkt, als ich davon getrunken habe… Dann habe ich noch meine Lieblingstasse fallen lassen und bin die Treppe rauf gefallen.
An manchen Tagen zweifle ich selbst an meiner Anwesenheit auf diesem Planeten. Ich existiere, das ist klar. Aber in Gedanken scheine ich mich in meiner sicher verschlossenen, ausgepolsterten Welt zu befinden, in der ich nichts von meinem Umfeld mitbekomme und darum so verplant durch die Gegend laufe.
Manchmal wäre es vielleicht nicht schlecht, so eine Welt zu haben. Eine, in die man sich zurückziehen kann, wenn einem mal wieder alles zu viel wird. In der man sich geborgen und sicher fühlt, es nur einen selbst gibt und keiner die Chance hat, einen zu verletzen. Manchmal denkt man sich, man würde alles für so einen Ort geben. Und manchmal merkt man gar nicht, dass man so einen Ort schon lange hat.
Jeder hat seinen bestimmten Lieblingsort – und sei es nur das eigene Zimmer, die eigene Wohnung, die eigenen vier Wände. Sie bieten einen Rückzugsort und geben Geborgenheit und Schutz. Man kann die Tür verschließen und niemanden hinein lassen. Sich ganz aus dem Leben zurückziehen, Musik hören, vielleicht seinen Gedanken nachgehen und einfach das Leben sacken lassen. Descartes hat gesagt „Ich denke, also bin ich.“ Aber im Ernst: Wäre es nicht einfacher, einfach zu sein? Wenn man das Denken ausschalten könnte, einfach frei nach dem Herzen leben und das Bauchgefühl entscheiden lassen, statt sich mit elenden Gedanken über das Wenn und Aber und die Folgen zu quälen?
Auch ich habe meinen Lieblingsort. Einen Platz, an dem ich einfach nur dasitzen kann, meinen Gefühlen freien Lauf lasse und wo mich jeder versteht. Doch dieser Platz bleibt „geheim“, fern von dem stressigen Alltag und frei von allen Sorgen. Und wenn die Sorgen mich überfluten, werde ich ihn aufsuchen, einfach da sitzen und vielleicht auch den Tränen freien Lauf lassen. Man sagt, starke Menschen zeigen keine Trauer. Aber wenn man die Trauer in sich hineinfrisst, kann man niemals glücklich werden. Tränen, und ich schäme mich nicht, dass zu sagen, sind der Spiegel der Seele. Sie zeigen, wenn es einem schlecht geht, wenn man genau das Gegenteil von dem fühlt, was die Gesellschaft von einem erwartet. Und sie zeigen, dass keiner unverletzlich ist. Denn jeder Mensch hat schon einmal geweint, irgendwann wird es jedem Menschen zu viel – man traut sich nur nicht, dies zu zeigen. Man wahrt immer das Gesicht des Starken, um nicht als gefallen und verletzt dazustehen, denn das macht angreifbar. Wenn einfach jeder zu seinen Gefühlen stehen würde, sie nicht in seinem Herzen einschließen würde, gäbe es weniger Anfeindungen auf der Welt. Denn jeder Mensch ist verletzbar, selbst wenn er es nicht äußerlich zeigt, innerlich weint die Seele.

Nach diesem tristen Post bleibt zu sagen, dass nach jedem schlimmen Tag, nach jeder schlimmen Zeit irgendwann wieder Licht kommt. Mir wurde oft gesagt, dass das Leben weiter geht, nachdem ich einen geliebten Menschen verloren habe. Und man sieht, es geht weiter. Nichts ist, wie es war, aber das sieht die Natur auch nicht vor. Der Mensch entwickelt sich und letztendlich muss er gehen. Aber aus den Herzen derer, die ihn lieben, wird er niemals verschwinden.
Das Leben geht weiter, vergesst das nie.

Triste-Tage-Trott

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Hallo ihr Lieben.

Heute ist Montag. Der Tag, der wohl das meistgehasste Etwas auf dem Planeten ist. Zumindest für die, die jeden Montag aufstehen müssen und sich zur Arbeit oder Schule oder Uni quälen. Für den Rest der Bevölkerung, einschließlich mich derzeit, ist der Montag ein Tag wie jeder andere. Außer Wochenende. Das Wochenende ist einfach irgendwie für jeden was besonderes. Alle arbeitenden Freunde haben frei, man kann ausgehen und lange wegbleiben und Bars, Kneipen und Clubs haben geöffnet.

Für mich ist die entspannte Zeit jetzt auch bald vorbei. Am ersten Oktober beginnt die Ausbildung und ich muss mich wieder an den Ernst des Lebens gewöhnen. Nach einem halben Jahr, in dem ich nur im Blumenladen gearbeitet hab und „nebenbei“ ein paar Abiprüfungen und Abi-Organisationen bewältigt habe, fängt die Zeit an, in der ich mich wieder jeden Tag morgens aus dem Bett quälen muss und nur noch am Wochenende zu meinen Liebsten kann. Wenn ich da jetzt so drüber nachdenke, kann ich echt vom Glück sprechen, dass ich meine Familie, Freunde und meinen Freund jedes Wochenende sehen kann.

Es gibt so viele Menschen, die sich nur einmal im Jahr sehen können, oder einige, die sich nie wieder sehen können. Nachdem ich den tollsten Menschen in meinem Leben verloren hab, war meine restliche Familie immer für mich da, rund um die Uhr, auch wenn sie den Verlust selber kaum verarbeiten konnten.

Meine Gedanken in diesen tristen Übergangstagen zwischen Sommer, Herbst und Winter gehen oft zu Menschen, die dabei sind, einen geliebten Menschen zu verlieren. Die täglich in eine Einrichtung fahren müssen und sehen, dass sie langsam Abschied nehmen müssen.

Mein Abiturjahrgang hat sich deshalb überlegt, unser übriges Geld von den diversen Abifeiern an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe ( http://www.kinderhospiz-balthasar.de/ ) zu spenden. Wir haben also knapp 1000€ gespendet, um weiterhin einen Ort zum Lachen, aber auch zum Sterben und Trauern zu ermöglichen. Und wenn ihr mal von einer Feier o.ä. Gewinn macht, den ihr nicht jedem einzelnen wieder auszahlen möchtet: Wie wäre es mit einer Spende an eine Organisation, die euch beeindruckt und die ihr unterstützen möchtet? Vielleicht auch das Kinderhospiz oder eins in eurer Nähe.

Spenden helfen, Organisationen zu unterstützen, die einen selbst irgendwann irgendwie unterstützen könnten. Macht etwas Gutes, jeder Euro kann helfen 🙂

Waldskulpturenpfad Bad Berleburg – Schmallenberg

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Bitte nicht ohne Zustimmung weiterverwenden.

Abgeschnitten

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Auf meinem Nachttisch lag nach „Splitter“ schon der nächste Thriller von Sebastian Fitzek. Diesmal hat er sich mit Michael Tsokos, dem Leiter des Rechtsmedizinischen Instituts der Berliner Charité, zusammengetan und ein Werk fabriziert, dass einem fast das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Der Gerichtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer Leiche die Telefonnummer seiner Tochter Hannah – klingt nach Albtraum, und das ist es auch. Die Jagd des verzweifelten Vaters nach den Häschern seiner Tochter führt über Umwege von Berlin nach Helgoland. Dabei unterstützt ihn sein Ex-Praktikant Ingolf von Appen, der glücklicherweise mit technischem Sachverstand und einem schnellen Auto ausgestattet ist. Und Herzfeld kann auf die Hilfe der Comiczeichnerin Linda zählen, die sich auf der von Sturm umtosten und damit unerreichbaren Nordseeinsel vor ihrem stalkenden Ex-Freund versteckt hält. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Entführern auf die Spur zu kommen – und Paul Herzfeld findet heraus, warum seine Tochter in deren Fokus geriet.

Man möchte als Leser unbedingt die verzwickten Motive und den Hintergrund der Entführung verstehen und darum habe ich das Buch fast am Stück verschlungen. Es fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und die unerwartete Wendung am Ende lässt Platz für Verwirrung, Mitgefühl und das langsame Auftauchen aus Fitzek und Tsokos Werk, das einen mit der Frage zurücklässt, ob es wirklich so endet.

Ich bin und bleibe ein Fan Sebastian Fitzeks und kann darum auch dieses Buch nur weiterempfehlen. Wer auf Spannung auf höchstem Niveau steht, sollte zu diesem Thriller greifen.

Frauen sollten zusammenhalten…

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…und nicht versuchen einer anderen den Partner auszuspannen. Kennt ihr dieses unangenehme Gefühl, wenn eine Person versucht, sich in eine Beziehung einzumischen und dem einem Teil der Beziehung offen Angebote macht und ihm deutlich zeigt, dass sie sich als seine Partnerin sieht?

Bei Männern ist mir das noch nie so aufgefallen, die sehen „oho, die hat einen Freund, da lass ich die Finger von“ und dann lassen sie auch die Finger von ihr (sofern sie Interesse daran hatten, die Frau kennen zu lernen. Wenn es ihnen rein ums körperliche geht, ist ihnen das ja eh egal 😀 ). Doch bei Frauen weckt dieses „Er ist vergeben“ scheinbar die Wettkampfmanier und sie versuchen alles, den Mann von seiner Beziehung abzubringen, anstatt den beiden das Glück zu lassen.

Wenn der Gute dann auf die Sache einsteigt, war er es sowieso nicht wert, und die andere Frau hat einem ja sozusagen die Augen geöffnet. ABER es ist einfach Schweinkram, sich an vergebene Menschen ranzumachen! Man sollte sich immer in die Situation des Partners hineinversetzen, würde man selber wollen, dass einem der Partner ausgespannt wird?

Heutzutage lese ich in einigen Foren immer wieder von Mädchen, die Hilfe suchen, weil sie den Freund oder sogar Mann einer anderen begehren und auch nicht an die Partnerin denken, sondern nur ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen wollen. Aber mal ehrlich: Wo sind Prinzipien geblieben? Anstand, Treue, Mitgefühl, Zusammenhalt… All das geht in der heutigen Welt unter, es zählt nur noch das egoistische Wesen des Menschen.

Ich kann mich glücklich schätzen, dass mein Freund, der bei „Spotted“ gesucht wurde (Falls das wer nicht kennt: Eine Seite bei Facebook, auf der man Menschen suchen kann, die einem begegnet sind und gefiehlen, man jedoch nicht den Mut hatte, einfach hinzugehen….), der potentiellen Prinzipien-Brecherin bereits gesagt hat, dass er kein Interesse an ihr habe. Leider lässt sie nicht locker, was mich auch zu dem heutigen Post bewegt hat, und langsam aber sich werden wir beide zu Feindinnen. So ist das. Wie in der Tierwelt. Aber den Vergleich haben schon so viele Menschen gezogen und immer wurde er von der Menschheit abgestritten oder kleingeredet, dass der Post und die Meinung einer kleinen Bloggerin nicht zählt.

Darum mein Schlusswort heute: Mädels. Wir Frauen müssen doch zusammenhalten! Es gibt genug „schlechte Männer“ (natürlich auch schlechte Frauen, aber das würde jetzt mein super Schlusswort zerstören) auf diesem Planeten. Denkt daran, wie oft euer Herz gebrochen wurde. Wie viele Tränen ihr für einen Mann vergossen habt (Und keine war es wert!) und wie oft sich Männer für eine andere Gespielin entscheiden, mit der das Heimlich-Vergnügen viel aufregender war als das plötzliche Miteinander-Klarkommen. Wir Frauen sollten dem Ganzen doch den Kampf ansagen und auf die Gefühle der anderen hören. Finger weg von Vergebenen! Versetzt euch in die Situation der Freundin und fühlt mit ihr. Baut auf Mitgefühl, Anstand und Treue und nicht nur auf eure Befriedigung und das Ziel den „Wettkampf“ zu verlieren.

Um mit den Worten Giovanni Trapattonis abzuschließen: „Ich habe fertig!“

Selfma“tee“

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Selfma“tee“

Oh Gott, das war aber ein super schlechter Wortwitz und ich wette auch, dass ihn keiner verstanden hat 😀

Auf jeden Fall habe ich mich schon wieder an Selfmade-Arbeit gemacht: Nämlich eine Teebuchse – selfmatee eben… Komm, ein Schmunzeln ist der Witz schon wert.

Nun, ich habe mir im SB eine Dose gekauft, weil ich die ganz toll verzieren wollte und was schönes draufmalen und bekleben und und und…. Aber leider sieht in meinem Kopf alles immer schöner aus, als ich es aufs Papier bringen kann, darum ist eben diese Teedose entstanden, die wohl im Regal ziemlich weit hinten stehen wird… (Vermutlich ist das Beitragsbild wieder Spiegelverkehrt, aber dass ist die besagte Teebuchse)

Für die, die daraus noch etwas mehr machen könnten: Habe die Buchstaben erst mit Bleistift vorgezeichnet und dann mit einem schwarzen Finelinerstiftähnlichem-Ding die Linie nachgepunktet und dann die Punkte einfach noch ein bisschen erweitert. Evtl kann man die Punkte auch noch mehr erweitern, sodass ein schöner Punktehintergrund oder so entsteht, falls jemand versteht, was ich meine.. 😀

Naja, das war’s für heute, habe zu viel Wirrwarr geschrieben 😀