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Triste-Tage-Trott

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Hallo ihr Lieben.

Heute ist Montag. Der Tag, der wohl das meistgehasste Etwas auf dem Planeten ist. Zumindest für die, die jeden Montag aufstehen müssen und sich zur Arbeit oder Schule oder Uni quälen. Für den Rest der Bevölkerung, einschließlich mich derzeit, ist der Montag ein Tag wie jeder andere. Außer Wochenende. Das Wochenende ist einfach irgendwie für jeden was besonderes. Alle arbeitenden Freunde haben frei, man kann ausgehen und lange wegbleiben und Bars, Kneipen und Clubs haben geöffnet.

Für mich ist die entspannte Zeit jetzt auch bald vorbei. Am ersten Oktober beginnt die Ausbildung und ich muss mich wieder an den Ernst des Lebens gewöhnen. Nach einem halben Jahr, in dem ich nur im Blumenladen gearbeitet hab und „nebenbei“ ein paar Abiprüfungen und Abi-Organisationen bewältigt habe, fängt die Zeit an, in der ich mich wieder jeden Tag morgens aus dem Bett quälen muss und nur noch am Wochenende zu meinen Liebsten kann. Wenn ich da jetzt so drüber nachdenke, kann ich echt vom Glück sprechen, dass ich meine Familie, Freunde und meinen Freund jedes Wochenende sehen kann.

Es gibt so viele Menschen, die sich nur einmal im Jahr sehen können, oder einige, die sich nie wieder sehen können. Nachdem ich den tollsten Menschen in meinem Leben verloren hab, war meine restliche Familie immer für mich da, rund um die Uhr, auch wenn sie den Verlust selber kaum verarbeiten konnten.

Meine Gedanken in diesen tristen Übergangstagen zwischen Sommer, Herbst und Winter gehen oft zu Menschen, die dabei sind, einen geliebten Menschen zu verlieren. Die täglich in eine Einrichtung fahren müssen und sehen, dass sie langsam Abschied nehmen müssen.

Mein Abiturjahrgang hat sich deshalb überlegt, unser übriges Geld von den diversen Abifeiern an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe ( http://www.kinderhospiz-balthasar.de/ ) zu spenden. Wir haben also knapp 1000€ gespendet, um weiterhin einen Ort zum Lachen, aber auch zum Sterben und Trauern zu ermöglichen. Und wenn ihr mal von einer Feier o.ä. Gewinn macht, den ihr nicht jedem einzelnen wieder auszahlen möchtet: Wie wäre es mit einer Spende an eine Organisation, die euch beeindruckt und die ihr unterstützen möchtet? Vielleicht auch das Kinderhospiz oder eins in eurer Nähe.

Spenden helfen, Organisationen zu unterstützen, die einen selbst irgendwann irgendwie unterstützen könnten. Macht etwas Gutes, jeder Euro kann helfen 🙂

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Willkommen.

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Willkommen.

Diese Phrase zeugt von Gastfreundschaft und dem Drang, etwas zu wollen. Denn ich „will zu Dir kommen“ steht stets in Verbindung zu einem herzlichen Willkommen.

Und darum geht es hier: Ich heiße euch herzlich Willkommen, da ihr den Weg zu meinem Blog gefunden habt.

Mein Blog. Aus welchem Grund eröffne ich diesen? Ich möchte, wie so viele andere auch, die Menschen erreichen mit meinen Gedanken. Selbst wenn es keinen gibt, den diese interessieren oder der sich die Zeit nimmt, mein wirres Geschreibsel zu durchblicken: Der Blog ist eine visuelle Zusammenfassung der Ideen, die sich in meinem Kopf um den besten Platz, ganz vorne in der Gedankenreihe, erkämpfen wollen. Ich schreibe diesen Blog also hauptsächlich für mich selber. Einfach um dem Chaos in meinem Kopf zu entgehen und es irgendwie in eine Ordnung zu bringen.

Nun zu mir. Wer es tatsächlich hier hin geschafft hat, könnte sich möglicherweise über die Namensgebung wundern. „Blumanki“ ist ein Neologimus aus dem Wort „Blumen“ und meinem Namen. Blumen, weil ich für knapp 3 Jahre mein knappes Geld neben der Schule in einem Blumenladen verdient habe. Und mein  Name, weil ich zumindest nicht komplett hinter dem anonymen Schleier des Internets verschwinden möchte.

Ich bin 20 Jahre jung und habe grade mein Abitur mehr oder weniger zufriedenstellend bestanden (Abifächer Deutsch, Philosophie, Englisch und Biologie. Im Volksmund liebevoll als „Hausfrauenabitur“ abgeschoben). Aber ich konnte mich erfolgreich für einen Ausbildungsplatz bewerben, den ich im Oktober antreten werde.

Huch, war das Erstaunen? Abitur und ein Ausbildungsplatz? Ja, keine Sorge, ich mache nach der Ausbildung ein Jahr Aufbaustudium um meinen Bachelor-Abschluss zu bekommen und bessere Chancen in der harten Berufswelt zu haben. Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Monaten mit einer Mischung aus Unglauben und einem „Die-wirft-doch-ihr-Leben-weg“-Blick angeschaut wurde, als ich gesagt habe, ich mache eine Ausbildung und kein Studium. Dabei ist das meiner Meinung nach etwas ganz gewöhnliches. Manche Menschen sind eher die Praktischen, manche eher theoretische Typen. Ich habe mich bewusst für eine Ausbildung entschieden, meine Traumberufausbildung ergattert und freue mich jetzt auf drei (bzw. vier – inkl.. Bachelor) schöne und aufregende Jahre.

Die erste eigene Wohnung, das erste eigene Auto, das erste mal auf sich allein gestellt.

All das möchte ich irgendwie verarbeiten. Und auch all die Ideen, die mir während der Zeit im Kopf rumgeistern werden hier festgehalten. Und wer möchte, kann daran teilhaben. An diesem öffentlichen Tagebuch, das für jeden zugänglich ist und das jeder (gerne) kommentieren kann.

Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben.