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Ein virusreicher Montag

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Jap, mich hat es auch erwischt. Auch bei uns in den Bergen geht die Grippe umher und ich spüre auch langsam das verdächtige Kratzen im Hals… Und das vor meinem Praktikum im Kindergarten… Na, wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen, vielleicht ist ja morgen schon wieder alles gut! Allen, die es wirklich getroffen hat, eine Gute Besserung! 🙂

Hier noch schnell mein Montagsstarter, muss gleich ins Bettchen 😀

1.) Die Gedanken an meine Familie und Freunde in der Ferne, machen mich manchmal traurig.

2.) Was gibt es schöneres, als Geborgenheit?

3.) Manchmal ist doch weniger auch mehr.

4.) Meistens fällt es mir leichter mit Heimweh klar zu kommen, wenn ich an das nächste Wochenende denke.

5.) Außerdem freue ich mich auf mein Praktikum.

6.) Ideen habe ich meistens erst dann, wenn es zu spät ist.

7.) Aktuelle Krisen finde ich genauso sinnlos und unverständlich, wie vorherige.

8.) Die Woche startet mit einem langweiligen Schul – Montag, in der Mitte sollte meine Wohnung mal aufgeräumt werden und für das Wochenende steht hoffentlich ein entspanntes Wochenende an.

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Triste-Tage-Trott

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Hallo ihr Lieben.

Heute ist Montag. Der Tag, der wohl das meistgehasste Etwas auf dem Planeten ist. Zumindest für die, die jeden Montag aufstehen müssen und sich zur Arbeit oder Schule oder Uni quälen. Für den Rest der Bevölkerung, einschließlich mich derzeit, ist der Montag ein Tag wie jeder andere. Außer Wochenende. Das Wochenende ist einfach irgendwie für jeden was besonderes. Alle arbeitenden Freunde haben frei, man kann ausgehen und lange wegbleiben und Bars, Kneipen und Clubs haben geöffnet.

Für mich ist die entspannte Zeit jetzt auch bald vorbei. Am ersten Oktober beginnt die Ausbildung und ich muss mich wieder an den Ernst des Lebens gewöhnen. Nach einem halben Jahr, in dem ich nur im Blumenladen gearbeitet hab und „nebenbei“ ein paar Abiprüfungen und Abi-Organisationen bewältigt habe, fängt die Zeit an, in der ich mich wieder jeden Tag morgens aus dem Bett quälen muss und nur noch am Wochenende zu meinen Liebsten kann. Wenn ich da jetzt so drüber nachdenke, kann ich echt vom Glück sprechen, dass ich meine Familie, Freunde und meinen Freund jedes Wochenende sehen kann.

Es gibt so viele Menschen, die sich nur einmal im Jahr sehen können, oder einige, die sich nie wieder sehen können. Nachdem ich den tollsten Menschen in meinem Leben verloren hab, war meine restliche Familie immer für mich da, rund um die Uhr, auch wenn sie den Verlust selber kaum verarbeiten konnten.

Meine Gedanken in diesen tristen Übergangstagen zwischen Sommer, Herbst und Winter gehen oft zu Menschen, die dabei sind, einen geliebten Menschen zu verlieren. Die täglich in eine Einrichtung fahren müssen und sehen, dass sie langsam Abschied nehmen müssen.

Mein Abiturjahrgang hat sich deshalb überlegt, unser übriges Geld von den diversen Abifeiern an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe ( http://www.kinderhospiz-balthasar.de/ ) zu spenden. Wir haben also knapp 1000€ gespendet, um weiterhin einen Ort zum Lachen, aber auch zum Sterben und Trauern zu ermöglichen. Und wenn ihr mal von einer Feier o.ä. Gewinn macht, den ihr nicht jedem einzelnen wieder auszahlen möchtet: Wie wäre es mit einer Spende an eine Organisation, die euch beeindruckt und die ihr unterstützen möchtet? Vielleicht auch das Kinderhospiz oder eins in eurer Nähe.

Spenden helfen, Organisationen zu unterstützen, die einen selbst irgendwann irgendwie unterstützen könnten. Macht etwas Gutes, jeder Euro kann helfen 🙂